Wissenswertes zu den Hilfstransporten

 

  Häufig gestellte Fragen: 

 

Wer sind wir ?                                                               TOP                        

Die evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde in Kleinmachnow ist eine Gemeinde mit ca. 5000 Mitgliedern. In dieser Gemeinde wirkt Pfarrer i.R. Dieter Langhein als Initiator der Rumänienhilfe. Die Freunde und Begleiter dieser Aktion sind teilweise selbst Mitglieder der Kirchengemeinde und kommen aus verschiedenen Berufen.
Es gibt einen harten Kern von ca. 20 Freunden, die sich regelmäßig über das Jahr an der Arbeit beteiligen, sowie eine Vielzahl von Helfern, die je nach Möglichkeit uns bei bestimmten Arbeiten unterstützen.

 
 

Seit wann gibt es die Hilfstransporte ?                      TOP

Initiiert wurden die Hilfstransporte durch den Kontakt zwischen Pfarrer Dieter Langhein und Organisationen und Behörden in Rumänien und Deutschland. Der erste Hilfstransport der Kirchengemeinde startete im Dezember 1990 mit 5 Begleitern. Das Ziel war ein Kindergarten in Brasov.

 

 

Wie viele Hilfstransporte gab es bisher ?                   TOP

seit 1990  insgesamt              52 Hilfstransporte + Erkundungstouren

175 Fahrzeuge waren ca. 618.000 km unterwegs ...

405 Menschen (außerdem 26 Jugendliche/Konfirmanden) haben die Hilfstransporte begleitet ...

Zielorte in verschiedenen Gegenden Rumäniens waren:


Brasov (5x) – Halchiu (1x)– Christian (3x) – Surani (10x) – Carbunesti (2x) – Argiel (2x) – Faurei (5x) – Moldovita (18x) – Vama (1x) – Cimpulung (4x) – Calarasi (2x) – Ulmu (5x) – Pojorita (20x) – Dumbraveni (10x) – Valea Putnei (20x) –
Fromosa (2x) – Ariscesti (3x) – Albinari (1x) – Soimari (1x) – Bukarest (1x) – Deva (1x) – Suceava (4x) – Vatra Moldovita (1x) – Bitesti (1x) – Filipesti de Targ (1x) – Obudescu (1x) – Tomsani (1x) – Poiana Liteni (3x) Rotunda (5x) Patrauti (2x)

Slatina (3x) Stampei (1x)

Ihre Hilfe konnten wir in folgenden Projekten umsetzen:

Kindergärten – Schulen – Behindertenheime – Krankenhäuser – Arztstationen – Armenküchen – Kirchengemeinden – Gemeindezentren - Feuerwehren

Und natürlich in vielen bedürftigen Familien!

Welche Ziele verfolgen die Hilfstransporte ?             TOP

Unter dem Motto "Hilfe...konkret...direkt" möchten wir einen Beitrag leisten um die Lebenssituation der Menschen in Rumänien zu verbessern.
Uns ist klar, dass wir die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht verändern; das wollen wir auch nicht. Aber wir können die Verhältnisse der Menschen erträglicher machen indem wir ihnen Hilfe zur Selbsthilfe geben.

  

Wer organisiert die Transporte ?                                TOP

Das Herz unserer Bewegung ist Pfarrer i.R. Dieter Langhein. Er ist der Motor, der die Freunde der Rumänienhilfe zusammenhält und anspornt, jedes Jahr 2 Hilfstransporte durchzuführen.
Es gibt einen festen Stamm von Menschen, die sich dieser Hilfsaktion verschrieben haben und in besonderem Maße ihre Freizeit mit der Organisation der Transporte verbringen. Insbesondere sind hier die Mitfahrer zu nennen, die für die Fahrten Urlaub nehmen, um den einwöchigen Transport durchführen zu können. Aber auch die Helfer, die beim Einlagern, Sortieren und Verpacken der Hilfsgüter tätig sind und die, die die Hilfsgüter organisieren und spenden sollen nicht vergessen sein.
Betont werden soll aber nochmals: Alle Arbeit erfolgt ehrenamtlich in der Freizeit und ohne jegliche finanzielle Unterstützung von staatlichen Stellen.

 
 

Wie werden die Hilfsgüter verteilt ?                             TOP

Im Laufe der Jahre haben sich zwei Schwerpunkte der Hilfe herauskristallisiert:
Zum einen versuchen wir, bestimmte Projekte im Rahmen unserer Möglichkeiten aufzubauen bzw. zu fördern. Das sind überwiegend soziale Einrichtungen wie z.B Altersheime und Sozialstationen. Unser derzeitiges Projekt zielt darauf ab, eine kirchliche Sozialstation zu unterstützen. (siehe "aktuelle Fahrt")
Die andere Richtung unserer Hilfe ist das Verteilen von Hilfsgütern direkt an Bedürftige. Da naturgemäß bei Spendenaufrufen in der Gemeinde zumeist Kleidung und Haushaltwaren gespendet werden, besuchen wir jeweils am letzten Tag des Aufenthaltes  in Rumänien zwischen fünf und zehn Familien. Diese werden fotografiert und zugeordnet. Es besteht die nun die Möglichkeit, sich die ausgestellten BIlder in der Auferstehungskirche anzusehen und sich (je nach Möglichkeit) für eien oder mehrere Personen zu entscheiden. Das heist, man spendet mi8t den eigenen Möglichkeiten konkret und direkt an eine bedürftige Person in RO. 

(Nebenbei: gerade dieses "Zusammenstellen" bedeutet einen enormen organisatorischen Arbeitsaufwand und wird durch fleißige Helfer ca. 10 Tage vor Abfahrt in den Räumen der Kirchengemeinde durchgeführt. Dabei können wir die Lagermöglichkeiten der Familie Drendel sowie die LKW`s der Fa. Felberg in Stahnsdorf nutzen. 
 
 

Kommt die Hilfe auch wirklich an ?                                 TOP

Diese Frage ist relativ einfach mit "Ja" zu beantworten. Warum ? Weil wir die Hilfsgüter immer direkt bei den Bedürftigen abgeben. Wir arbeiten vertrauensvoll mit unseren rumänischen Partner zusammen, das heißt, dass die Hilfsgüter immer direkt bei den Familien abgegeben werden.

Nicht zuletzt begleiten wir die Projekte auch über mehrere Fahrten, so dass wir alle sechs Monate direkt vor Ort sehen, was aus unserer Hilfe geworden ist. Die Ergebnisse werden im Berichtsabend von uns dargestellt.

 
 

Kann man Unterstützung geben ?                                   TOP

Gerade ehrenamtliche Arbeit lebt von Unterstützung, insbesondere der tatkräftigen Hilfe. Hier sind natürlich zuerst Leute gefragt, die im Umkreis von Kleinmachnow wohnen, also auch persönlich zur Verfügung stehen.

Unterstützung kann man aber auch auf andere Art und Weise geben. Besonders sind immer Leute gesucht, die Hilfsgüter in Deutschland organisieren und/oder zur Verfügung stellen. Dazu muss man nicht unbedingt in der Nähe wohnen, Kommunikationswege gibt es ja reichlich.
Aber auch auf finanzielle Unterstützung sind wir dringend angewiesen. 

Jeder Euro wird zum Kauf von speziellen Gegenständen (Hygieneartikel, Waschmittel, Desinfektionsmittel welche nicht gespendet werden konnten, ausgegeben oder für weitere notwendige Aufwendungen wie z.B. Treibstoffkosten und Maut.

 
 

Wie verläuft die Organisation der Transporte ?            TOP

Vorangestellt wird betont, dass die Arbeit ausschließlich durch Mitglieder und Freunde der Kirchengemeinde in der Freizeit geleistet wird und zu keiner Zeit irgendein kommerzielles Unternehmen am Projekt beteiligt war und sein wird.

Im Lauf der Zeit hat sich die Durchführung von 2 Transporten im Jahr bewährt. Der "Frühjahrstransport" wird überwiegend im Mai durchgeführt, der "Herbsttransport" im September/Oktober. Die Wahl der Termine ist aus mehreren Gründen auf diese Zeiträume gefallen; u.a. spielen die Wetterbedingungen in Rumänien eine Rolle, aber auch die arbeitsfreien Tage in Deutschland. Da die Hilfsgüter erst kurz vor dem Transport eingesammelt und in der Kirche zwischengelagert werden, müssen hier natürlich auch Veranstaltungen und Termine des Kirchenkalenders beachtet werden.

Kurz vor den Terminen wird durch die Kirchengemeinde (Gemeindebrief) über den bevorstehenden Transport informiert und um Hilfsgüter gebeten. Im Lauf der Jahre hat sich aber schon ein gewisser Rhythmus eingespielt, so dass es schon "Stammspender" gibt.
Unmittelbar vor den Fahrten werden die Hilfsgüter sortiert und verladen.

Die organisatorische Vorbereitung der Transporte zieht sich jedoch über das gesamte Jahr hin. Insbesondere ist der Kontakt zu den verschiedenen rumänischen Ministerien, aber auch denen der Transit-Länder sehr aufwändig. An dieser Stelle ist der Tatbestand hilfreich, dass wir als Kirchengemeinde die Voraussetzungen eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins haben. Die Kassenverwaltung der Rumänien-Hilfe erfolgt über eine separate Haushaltsstelle in der Kirchenkasse und ist jederzeit einsehbar.

 
 

Ich möchte Spenden, kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden ?      TOP

Ja, natürlich ! Bitte nehmen Sie über die Linkseite Kontakt mit uns auf. 

Unser Grundsatz:  „Hilfe ... konkret ... direkt ...“

Die Finanzierung der Hilfstransporte erfolgt ausschließlich über Spenden und Kollekten. Wir können als Kirchengemeinde auf Wunsch Spendenbescheinigungen erteilen.

Konto Nummer: 3 523 030 101      BLZ: 160 500 00

Kennwort : „Rumänienhilfe“

 „Es gibt nichts Gutes – außer: man tut es!“

Ich bin am Projekt interessiert, wie kann ich mich informieren ?                              TOP            

 Bei speziellen Fragen verwenden sie das Kontaktformular um uns eine Email zu senden  oder rufen uns an.

 Wir werden auch weiterhin unsere regelmäßigen (monatlichen) Treffen durchführen;  nach vorheriger Absprache steht einer Teilnahme  nichts im  Wege.  Alles weitere ergibt sich in  der Regel, so war es jedenfalls bei allen  anderen von uns :-).